Impressum und Datenschutz für privaten Blog
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Hallo zusammen,
derzeit plane ich die Umsetzung eines non-kommerziellen Literatur / Philosophie Blogs, jedoch bin ich mir in meinem Fall nicht sicher ob ich eine Datenschutzerklärung sowie die Angabe eines Impressums angeben muss. (Ich würde gerne anonym bleiben)
Im Internet findet man allerlei Angaben zu dem Thema, jedoch bin ich mir nicht sicher ob dies auch für meinen Fall zutrifft, da die Texte welche veröffentlicht werden aus meiner Feder stammen.Auf dem Blog sollen folgende Themengebiete dem Leser kostenlos zur Verfügung gestellt werden:
– Textinterpretationen und Analysen (freie Gedichte etc.)
– Interpretationen über Film und Fernsehen
– Kunstinterpretationen
– Interpretationen zu historischen Ereignissen und ZusammenhängeVielen Dank!
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Moin,
ich kämpfe auch gerade mit den Vorgaben der neuen DSGVO und habe gerade zu diesem Thema gelesen: „Bislang galt beispielsweise die Regel, dass private, nicht kommerzielle Webseiten kein vollständiges Impressum benötigen – das ist nun anders. “
Ich empfehle, Dir mal den kompletten Artikel anzuschauen:
https://www.giga.de/extra/ratgeber/tipps/dsgvo-fuer-private-webseiten-checkliste-und-tipps/
gerade bei den „einfachen“ Paketen von wordpress sind einige Features nicht abschaltbar enthalten (Jetpack,…), die die Hinweispflicht zusätzlich komplexer machen. Was zum Thema Cookies gehört, versuche ich noch rauszufinden.
Viel Spass mit Deiner Seite,
Christian -
Hallo,
https://de.forums.wordpress.com/topic/adv-vertrag-fur-bdsg-bundes-datenschutz-gesetz/
Unter diesem langen Thread wird die ganze Problematik für WordPress.Com-Admins sehr ausführlich behandelt. Es sind auch eine Reihe hilfreicher Links enthalten. Einfach mal durchackern.
Die Impressumspflicht gilt im Grunde für alle Web-Angebote, die nicht nur rein privat (also z.B. passwortgesichert) sind. Wenn du anonym bleiben willst: Ich schätze mal, solange du keine online-Rechtsverstöße begehst, wird sich kaum jemand die Mühe machen, deinen Namen herauszufinden. Aber wer weiß.
Die DSGVO gilt eigentlich auch nicht für private Webangebote, aber was man hier rechtlich privat nennen kann, ist noch ziemlich unklar. Geh davon aus, dass du dich mit den Regelungen auseinander setzen musst.
Dass die Texte aus deiner Feder stammen, spielt hierfür keine Rolle, es geht ja um das Absichtliche und unabsichtliche Verarbeiten (Sammeln, Speichern…) von Daten deiner Leser.Schöne Grüße Chris
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