dermondchaotz
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| Mitglied | Januar 22, 2018 (8 Jahren) |
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Biografie
Ich bin heute fast 37, habe keine direkte Ausbildung, aber schon viel gelernt und es wird nicht weniger. Meine Liebe zur Musik entdeckte ich schon früh, auch zu Hörspielen, ich bin praktisch mit Schallplatten aufgewachsen, deren Machart mich schon immer faszinierte. Ich sang schon immer gerne. In Zeiten in denen ich nicht geraucht habe, sogar Songs von Miriah Carrey und Whitney Houston fast fehlerfrei. Ich ging in die Tanzschule, um das Tanzen zu lernen. für den Anfang nur Standard, wie Diskofox, Sternpolka, Königstanz, Walzer und Kasachok. Später opferten wir regelmäßig die grosse Pause um eine Choreografie zu Songs von Roxette auszuarbeiten und diese irgendwann in der Stunde vorzuführen. Zu Hause spielte ich auf allen Instrumenten, die meine Eltern zu bieten hatten inklusive Kochtopfen. Dazu zählten Tambourine, Kokosnusschalen, eine Blockflöte, eine Melodika, das ist so eine Mischung aus Orgel und Blasinstrument und erinnert klanglich an ein Akkordeon und eine Orgel. Ich wünschte mir irgendwann eine Mundharmonika und brachte mir das spielen selber bei. Genauso experimentierte ich mit allem was irgendwie Geräusche erzeugte. Ob der pitchbare Plattenspieler war, die Platten selbst oder Gott weiß was. Ich nahm das ganze probeweise auf und entwickelte eine Geschichte dazu, die ich auf schrieb und vertonte, auch wenn diese von der Länge her eher einem Storyboard glich, als allem anderen. Das tat ich oft, auch mit meinem kleinen Bruder zusammen. Dann begann im Radio die erste Dance Musik Welle in den Neunzigerjahren. Mein erstes Technotape bekam ich vom Bruder eines Arbeitskollegen meines Vaters. Dieser war DJ in einer Hamburger Disko, vermutlich dem Big Apple.
Ich war mit fünfzehn das erste mal selbst in der Disko. Ich war durch die Resident DJ's, wie DJ Shoko, DJ Hunter und DJ Dean fasziniert und inspiriert und wollte das Auflegen lernen. Zu der Zeit war die D-Trance gerade groß raus gekommen. Zuerst versuchte ich es im Alleingang zu Hause. Ich schrieb mir die genaue Zeit auf, an der ich einen Übergang haben wollte, vom Anfang und vom Ende des Songs, dann nahm ich es mit Hilfe eines Kassettenrecorder so auf. Das Endergebnis war nicht schön und hatte mit dem was mir vorschwebte nichts mehr gemeinsam. Zu meinem Glück hatte ich einen Freund, der über Plattenteller und Mischpult und ein paar sehr geniale Platten verfügte und dessen Eltern mit unserer doch recht lauten Musik keine Probleme hatten, der brachte es mir bei. Wir legten oft zusammen auf. Das machte ich eigentlich mit jedem, mit dem ich auflegen konnte, dabei sind schon ein paar recht gute Tapes bei herausgekommen. Ich kam später mit einem zusammen, der später in einer Disko auflegte und vertrat ihn auf einer Geburtstagsparty. Das war mein erster und beinahe einziger Gig. Das war sowieso witzig. Wir waren irgendwo nahe Hamburg, ziemlich weit draussen und die Leute hatten eine Art Bauernhof. Bis ich Begriff, dass die Enten im Vorgarten keine Attrappe sind, musste sich Eibe erst mal bewegt haben. Ich dachte echt, dass die mich veräppeln wollten, als sie mir die Frage danach beantworteten. Es war halt dunkel. Mit Musik machen hatte ich mich bis dahin nie groß auseinander gesetzt. Das kam später erst. 1999 machte ich die ersten Versuche mit Magix Music Maler. Später lernte ich einen kennen, der schon langer Musik machte, hauptsächlich Psychedelic, der hat mich ein wenig über Notenblätter, Synthis, wie die 303 und Programme, wie Fruity Loops aufgeklärt. Er hat schlussendlich Musik studiert und promoviert heute an der Uni. Aber auch andere, die ich kannte haben mir bei gelegentlichen besuchen viel beigebracht über Equipment und andere Programme. Den Rest habe ich mir abgelesen oder experimentiert. Man ahnt gar nicht, was man im Hand umdrehen aus einem Ton machen kann. Seither bin ich mit Freude am machen. Ich höre auch gerne viel Musik, habe mich aber vom diesem Techno hates Hiphop Klischee komplett abgelöst und höre so ziemlich alles querbeet.