strichphilosoph
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Biografie
Die ungewöhnliche Biografie eines nicht alltäglichen Autors:
Des Unterweltpoeten & Strichphilosophen Freddy Charles Rabak. In der untergegangenen Wiener Unterwelt auch als "Cadillac-Freddy" bekannt.
Freddy Charles Rabak, geboren als Alfred Hrabak 1947 in Wien, wuchs im Schatten des Riesenrads beim Wiener Prater auf. Er erlernte bei sechs Lehrstellen den Installateur-Beruf, brachte es auf 18 Vorstrafen und fast sieben Jahre Knast, die er auf Raten abstotterte.
Als jüngster Krimineller Österreichs fasste er bereits als Jugendlicher en passant zwei Arbeitshäuser (3 und 5 Jahre) als „Zugabe“ aus.
Um den drohenden Arbeitshäusern zu entkommen täuschte Freddy in der Haft mehrere Suizide und Psychosen vor. Er schluckte Rasierklingen, schnitt sich die Pulsadern auf, hängte sich auf und wurde in Folge mehrmals in Nervenheilanstalten und diverse Sonderanstalten der Justiz eingeliefert. Nicht selten mit einer Zwangsjacke.
Freddy war auch, wie sein Vater (?) Ferry Brand, Entfesselungskünstler. Er wurde Strizzi, Spieler, Bordellbesitzer, Artist und -am Ende seiner kriminellen Rotlicht-Karriere- ein verlässlicher Schneemann, der mit Koks in "Champagner-Qualität" da war, wenn die Wiener VIP-Szene -auch Falco- auf imaginären Skipisten feuchtfröhliche Feste feierten und Freddy als "Special-Gast" zu vielen Partys und Anlässen -wie Verleihung von Schallplatten in Gold oder gar Platin- einlud.
Nach 25 Jahren im Rotlichtmilieu sagte er Adieu "Rotlicht" und darüber schrieb er vier Bücher. In seinen Werken kommen nicht nur Menschen aus der Grauzone Wiens zu Wort, sondern auch sein Bullterrier, Dealer, Huren, Strizzis, Hasardeure, Häfenbrüder, Kiwara, Besoffene, Spieler, Soziopathen, Hasardeure, Geilisten, Hochstapler, Geistesgestörte, Oarschlöcher etc. Es sind Berichte über eine Subkultur im Schatten des Riesenrads, der Reeperbahn und anderen Städten wie Kiel, Hanau, Frankfurt, Bregenz, Graz und auch einige Orte in Italien, wo er wegen Zuhälterei und Besitz eines Messer verurteilt wurde...
Gewürzt wird dieses reichhaltige Menü mit ironischen, sarkastischen und satirischen Wiener Schmäh mit "Schmunzeln-Garantie". Sogar bei Gschichterln über den Tod, den Himmel, Propheten sowie über das alte und das neue Testament darf -nein, soll sogar- der Buchstaben-Konsument auch lächeln...oder lachen!
Heute ist Rabak seit 1993 straffrei und heute sogar unbescholten. Ein Ex-Ganove im Ruhestand. Er nennt sich -nach seinen vier Büchern nun Satiriker und schuf die Schmunzelmanufaktur, wo er Stars, Politik, Kirche und Wichtigmacher ein bisserl ironisch & sarkastisch betracht.
Er veröffentlichte -auch im TV- dass er ein "Oarschloch" war.
PS: Leider kam noch nie ein Politiker oder Superreicher zu dieser Einsicht....
In Gedenken an seine verstorbenen Frauen: Dr. Andrea Hrabak, die ihn 1995 aus dem Kokain-Sumpf zog und sich 2007 in Spanien das Leben nahm. In noch immer tiefer Trauer denkt Freddy täglich auch an seine verstorbene Frau die er am Standesamt „adoptierte“: Mag. Ruta Hrabak. Sie war Politikwissenschafterin, Autorin, Freddys Lektorin und...auch seine „Tochter“.
Ruta, sie wollte lieber Ruth gerufen werden, arbeitete an ihrer Doktor-Arbeit und wurde „plötzlich und unerwartet“ am 22.11. 2023 mit 41 Jahren aus dem Leben gerissen…