SEO oder bezahlte Suchanzeigen (PPC): Was ist besser für deine Website?

Wenn du mehr Besucher auf deine Website bringen möchtest, sind Suchmaschinen wie Google die perfekte Anlaufstelle. Aber wie schaffst du es, dort gesehen zu werden? Grundsätzlich hast du zwei Möglichkeiten, um über Suchmaschinen Traffic zu generieren: Suchmaschinenoptimierung (SEO) und bezahlte Suchanzeigen (oder Pay-per-Click-Werbung, PPC). Doch worin unterscheiden sich die beiden Strategien? Und welche passt besser zu deinen Zielen?

Werfen wir einen Blick darauf, was SEO und PPC ausmacht und wie du sie optimal einsetzt.


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Was ist der Unterschied zwischen SEO und PPC?

SEO sorgt dafür, dass deine Website in den organischen Suchergebnissen von Google erscheint – also dort, wo du nicht für Klicks bezahlen musst. Du optimierst deine Inhalte und Technik so, dass Google sie als besonders relevant für bestimmte Suchbegriffe einstuft.

PPC hingegen bedeutet, dass du für Anzeigen bezahlst, die über den organischen Treffern angezeigt werden. Mit Google Ads kannst du sicherstellen, dass deine Website bei den gewünschten Suchanfragen ganz oben auftaucht – gegen Bezahlung.

Beide Methoden haben ihre Vorteile und lassen sich auch clever kombinieren.

SEO: Nachhaltiger Traffic ohne Klickkosten

Mit SEO machst du deine Website fit für Suchmaschinen. Dein Ziel: Google zu zeigen, dass dein Content die beste Antwort auf eine Suchanfrage ist. Schaffst du es auf die vorderen Plätze, bekommst du kostenlosen Traffic und zahlst nichts, wenn jemand auf dein Suchergebnis klickt.

Klingt super, oder? Aber es gibt ein paar Dinge, die du wissen solltest:

  • SEO braucht Zeit. Gerade in umkämpften Branchen kann es Monate dauern, bis du bei Google gut rankst.
  • Keine Garantien. Du hast keinen direkten Einfluss darauf, ob Google deine Website anzeigt – der Algorithmus entscheidet.
  • Viel Konkurrenz. Manche Keywords sind so hart umkämpft, dass es fast unmöglich ist, organisch nach vorne zu kommen.

SEO ist also eine Investition: Du optimierst Inhalte und Technik deiner Website, damit Google sie für die passenden Suchbegriffe als besonders relevant einstuft. Gelingt dir das, erscheinen deine Seiten in den organischen Suchergebnissen – und die Klicks darauf kosten dich keinen Cent.

PPC: Sofortiger Traffic gegen Bezahlung

Mit PPC schaltest du Anzeigen, die über den organischen Suchergebnissen erscheinen. Damit erreichst du deine Zielgruppe direkt und kannst genau steuern, bei welchen Suchbegriffen deine Website angezeigt wird. Das hat zwei entscheidende Vorteile:

  • Schnelle Ergebnisse: Anders als bei SEO musst du nicht monatelang auf Traffic warten.
  • Volle Kontrolle: Du bestimmst Budget, Keywords und Zielgruppen – und siehst sofort, was funktioniert.

Der Haken: Jeder Klick kostet Geld. Ohne Budget bleibt der Traffic aus, während SEO langfristig Besucher ohne zusätzliche Kosten bringen kann.

SEO und PPC: Beste Ergebnisse in Kombination

Du musst dich nicht auf eine der beiden Strategien festlegen. Zusammen eingesetzt, holen sie das Maximum aus deinem Marketingbudget heraus und sorgen dafür, dass du sowohl kurzfristig als auch langfristig mehr Besucher gewinnst.

PPC eignet sich ideal, wenn du sofort Reichweite aufbauen und gezielt Benutzer ansprechen möchtest – zum Beispiel bei einem Produkt-Launch oder einer zeitlich begrenzten Aktion. Hier investierst du vor allem Geld, erhältst aber schnell messbare Ergebnisse.

SEO ist dagegen eine Investition in die Zukunft. Mit optimierten Inhalten und technischer Pflege baust du dir Stück für Stück organische Sichtbarkeit auf. Hier investierst du Zeit und Arbeit, gewinnst dafür aber langfristig Besucher ohne Klickkosten.

Tipps: SEO und PPC effektiv kombinieren

Nutze PPC, um Keywords für SEO zu testen

Schalte Anzeigen für verschiedene Suchbegriffe, um herauszufinden, welche die meisten Klicks und Conversions bringen. Die erfolgreichsten Keywords kannst du dann gezielt in deine SEO-Strategie einbauen, indem du sie in Seitentitel, Überschriften und Inhalte integrierst und passende Blogartikel oder Zielseiten dazu erstellst.

Wichtig dabei: Setze bewusst Prioritäten bei deinen Keywords, um eine Kannibalisierung zu vermeiden. Nutze PPC für stark umkämpfte oder transaktionsbezogene Begriffe und SEO für langfristige, eher informative Inhalte.

Dominiere die Suchergebnisse – aber mit Bedacht

Manchmal kann es strategisch klug sein, SEO und PPC auf dieselben Keywords anzusetzen, z. B. bei extrem wichtigen Marken- oder Produkt-Keywords. So tauchst du gleichzeitig mit einer Anzeige und einem organischen Treffer auf und erhöhst die Klickwahrscheinlichkeit.

Vermeide jedoch, auf weniger wichtige Keywords doppelt zu setzen, wenn das dein Budget unnötig belastet.

Passe Inhalte und Anzeigen an die Customer Journey an

  • Nutze PPC, um Benutzer in der Entscheidungsphase direkt zu einer klaren, relevanten Zielseite zu führen.
  • Nutze SEO, um in der Informationsphase gefunden zu werden, z. B. mit Blogartikeln, die Fragen deiner Zielgruppe beantworten.

Tipp: Ohne klare Zielseiten für PPC riskierst du hohe Kosten ohne echte Ergebnisse.

Behalte dein Budget und die kontinuierliche Optimierung im Blick

Investiere in PPC für schnelle Erfolge und setze gleichzeitig auf SEO, um langfristig die Kosten pro Besucher zu senken.

Wichtig: SEO ist kein Projekt, das du einmal angehst und dann abschließt. Nur mit regelmäßiger Pflege und laufenden Aktualisierungen kannst du langfristig gute Ergebnisse erzielen.

Fazit: SEO und PPC clever nutzen

SEO und PPC sind keine Gegensätze. Sie sind zwei Werkzeuge, die sich perfekt ergänzen, wenn du bereit bist, Zeit oder Budget zu investieren. Während dir PPC sofortige Sichtbarkeit und schnelle Ergebnisse bringt, hilft dir SEO, langfristig organisch gefunden zu werden und nachhaltigen Traffic aufzubauen.

Wenn du beide Methoden strategisch kombinierst, kannst du nicht nur mehr Benutzer erreichen, sondern auch dein Marketingbudget optimal einsetzen.

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