Auf deiner Seite „Über mich“ sollte kurz stehen, wer du bist, was dein Unternehmen macht oder worum es in deinem Blog geht. Aber wo beginnen? Was darf nicht fehlen? Was lässt man besser weg? Und wie schreibt man so etwas am besten? Sehen wir uns einfach einmal an, wie man eine interessante Geschichte aufbaut, um bestmöglich für dein Unternehmen oder dein Blog zu werben und einen guten Eindruck zu machen, ohne zu übertreiben.
Kurz und bündig
Es mag verführend sein, auf der „Über mich“-Seite das eigene Leben von A bis Z zu schildern. Aber dafür ist die Seite eigentlich nicht gedacht. Statt mit dem Moment zu beginnen, in dem du das Licht der Welt erblickt hast, wäre es ratsamer, darüber zu schreiben, warum du dich gerade für diese Art von Unternehmen oder für dieses Thema für deine Website entschieden hast. Dann könntest du noch ein paar Details hinzufügen, die das untermauern:
- Warum bist du ideal für dieses Vorhaben geeignet? Du könntest beispielsweise einen Abschluss, ein, zwei Berufserfahrungen oder auch Erlebnisse aus deinem Leben erwähnen, um deine Kompetenz zu zeigen.
- Wann hast du mit dem begonnen, was du jetzt machst? Erzähl zum Beispiel, dass du schon zu Schulzeiten gern gebacken hast, lange bevor du das perfekte Keksrezept gefunden und eine eigene Bäckerei eröffnet hast.
- Was kannst du für deine Leser tun? Zeig an einem Beispiel, wie ein Kunde oder Interessent von deinem Unternehmen profitieren kann.
- Gib ruhig ein bisschen an (die Betonung liegt auf „ein bisschen“). Zu viel Eigenlob ist hier aber fehl am Platz.
- Lies deinen Text laut vor. Hört sich das alles nach dir an? Wenn nicht, solltest du den Tonfall anpassen.
Aber was am wichtigsten ist: Sei persönlich und hab Spaß bei der Vorstellung, wie du mit deinem Gegenüber „redest“. Wenn du deine Zielgruppe kennst – zum Beispiel junge Fashionistas, Eltern mit wenig Zeit oder andere Interessenten –, pass deinen Ton entsprechend an. Schreib in dem Stil, in dem du auch mit ihnen persönlich sprechen würdest.
Ein bis drei Absätze genügen (höchstens fünf), jeder davon maximal drei oder vier kurze Sätze lang. Optisch ansprechende, übersichtliche Seiten lassen sich leichter lesen. Bevor du auf Senden klickst, lies alles mindestens zweimal durch (und vielleicht ein drittes Mal). Streiche Überflüssiges – also das gesamte „Blabla“, das keine nützlichen Informationen enthält.
Der passende Ton für deine Marke
Der Ton, in dem du deine Marke präsentierst, sollte zu dir, deinem Unternehmen bzw. deinem Blog passen. Geht es auf deiner Website überall um „Kuchen“ – Backen, Verzieren, Anrichten, Servieren? Wie wäre es dann mit einer locker-leichten persönlichen Geschichte? Etwas Humor und eine angenehme Art, kombiniert mit einem klaren, modernen Theme könnte so eine Leichtigkeit vermitteln.
Wenn du dich für Antiquitäten interessierst, wäre vielleicht ein bisschen Nostalgie eine gute Idee. Du könntest beispielsweise darüber schreiben, wie du dein Lieblingsstück gefunden hast. Mit dem ThemeMelody sehen Bilder deiner Vintage-Artikel (und deine „Über mich“-Seite) auf jedem Gerät gut aus – selbst in einem Sepia-Ton.
Hast du ein Unternehmen mit Outdoor-Schwerpunkt, könntest du kurz über dein schönstes Abenteuer im Wald schreiben und deine Begeisterung für die Natur mit deinen Lesern teilen. Das Theme Natural bietet Naturliebhabern eine gelungene Mischung aus stimmungsvoller Atmosphäre und professionellem Design.
Im Prinzip geht es darum, dass deine Leserschaft sich dauerhaft für deine Inhalte interessiert und sich einbringen kann. Ein klug ausgewähltes, passendes Theme kann dabei helfen. Bemüh dich um einen einheitlichen Ton. Vermeide unbekanntes stilistisches Terrain oder Themen, die nichts mit dir zu tun haben. Bleib beim Thema und vergiss nicht, deine persönliche Seite (und alle anderen statischen Seiten) zu aktualisieren, wenn es etwas Neues gibt.
Ein gutes Foto
Auf jede „Über mich“-Seite gehört ein Avatar oder ein Foto der Person, die hinter der Website eines Unternehmens oder dem Blog steht. Ansonsten wäre diese Seite etwas unpersönlich. Mit einem Bild von dir verleihst du deiner Website einen menschlichen Touch. WordPress.com-Benutzer fühlen sich dann „mehr zu Hause“ – als ob sie mit dir einen Kaffee trinken oder am Strand entspannt plaudern würden (kleiner Tipp für ein Foto).
Plan einen Fototermin für Aufnahmen, die zu deiner Marke passen – z. B. in der Küche, im Auto, mit deinem Partner oder Haustier oder am Strand unter dem Sonnenschirm. Auswahl ist dabei immer gut: Lass von einem richtigen Fotografen (oder einem Freund, der einen Blick fürs Detail hat) verschiedene Posen und Nahaufnahmen machen.
Am Schluss steht die Handlungsaufforderung
Ein Link mit einer Handlungsaufforderung (CTA, Call-to-Action) zeigt deinen Besuchern, was sie sich als Nächstes ansehen sollen. Unten auf deiner „Über mich“-Seite (oder vielleicht sogar oben) könntest du einen Button für deinen Newsletter platzieren, um zu wiederholten Besuchen anzuregen. Auch ein Link „Neues“, der auf deine neuesten Produkte, Saisonartikel oder aktuelle Blogbeiträge verweist, ist eine gute Idee.
Deine Seite sollte deine Persönlichkeit und dein Unternehmen oder Blog übersichtlich all jenen präsentieren, die sich genau informieren wollen (und eine Handlungsaufforderung enthalten, sich deine gesamte Website anzusehen).
Worauf wartest du noch? Zeig überall auf deinen Seiten und in neuesten Blogbeiträgen, was du kannst. Auch eine Karte, auf der der Standort deines Geschäfts mit einem Klick angezeigt wird, kommt immer gut an.