Ob du dich jetzt ganz ins Thema Fotografie stürzen willst, um gute Fotos für dein Unternehmen zu machen, oder ob du ein neues Hobby suchst – wahrscheinlich hast du dich schon gefragt, wie man richtig fotografiert.
Damit der Einstieg in die Fotografie dir so leicht wie möglich fällt, haben wir acht Tipps für Amateurfotografen zusammengestellt, mit denen dir schnell sehr gute Fotos gelingen können.
1. Mach dir keine Sorgen wegen deiner Ausrüstung
Du brauchst keine teure Kamera, um tolle Fotos zu machen – deine Technik als Fotografin oder Fotograf ist wichtiger als deine Ausrüstung. Tatsächlich reicht schon dein Smartphone. Heutige Smartphones haben hochauflösende Sensoren, mit denen sich beeindruckend scharfe Bilder machen lassen.
Das Überzeugt dich nicht? Sieh dir doch einmal die Siegerfotos der iPhone Photography Awards 2018 an. Diese professionellen Fotografien wurden alle mit dem Smartphone aufgenommen.
2. Verwende möglichst ein Stativ
Verwackelte Aufnahmen müssen nicht sein. Erfahrene Fotografen empfehlen, wann immer möglich ein Stativ zu verwenden.
Ein Stativ sorgt nicht nur für mehr Stabilität, sondern hilft dir auch, einen besseren Bildausschnitt festzulegen. Bei Zeitraffer-Aufnahmen und Langzeitbelichtungen ist ein Stativ ein Muss.
3. Arbeite mit der Drittel-Regel
Eine Amateuraufnahme erkennt man oft an der Bildkomposition. Bei unerfahrenen Fotografen befindet sich das Hauptmotiv tendenziell in der Bildmitte, was häufig zu langweiligen, wenig überraschenden Bildern führt.
Die Drittel-Regel verspricht dagegen eine bessere Bildkomposition und ist ideal für Anfänger. Unterteile den Bildausschnitt horizontal und vertikal in Drittel. Platziere dann dein Motiv entlang einer der Linien, um eine visuell interessante Aufnahme zu erhalten.
Bei der Digital Photography School wird erklärt, warum das so ist: „Wird das Hauptmotiv an den Schnittstellen oder entlang der Linien platziert, wird das Foto ausgewogener und wirkt auf den Betrachter natürlicherer.“
4. Wechsle die Perspektive
Wechsle beim Fotografieren ruhig die Position. Knie dich z. B. hin, stell dich auf einen Stuhl, leg dich auf die Erde oder umkreise dein Motiv.
Bleibst du immer an der gleichen Stelle, wirst du immer wieder das gleiche Bild machen. Deshalb: Beweg dich, um möglichst unterschiedliche Aufnahmen zu erhalten.
5. Experimentiere mit dem Licht
Das Licht spielt bei jedem Foto eine wichtige Rolle. Je mehr Aufmerksamkeit du der Ausleuchtung schenkst, desto besser werden deine Bilder. Natürlich gibt es jede Menge Literatur zum Thema Beleuchtung. Aber du kannst auch einfach einmal mit verschiedenen Lichtquellen experimentieren, um praktische Erfahrungen zu sammeln.
Interessant sind zum Beispiel die Unterschiede zwischen
- natürlichem und künstlichem Licht,
- dem Licht am Morgen und dem Licht am Nachmittag,
- direktem Sonnenlicht und diffusem Tageslicht (z. B. bei bewölktem Himmel) und
- Fotos mit Blitz oder ohne.
Achte darauf, wie die verschiedenen Lichtquellen sich auf die Schatten und Belichtung deiner Bilder auswirken.
6. Scharfstellen ist alles
Falls dich die Kameratechnik nicht so interessiert, solltest du zumindest herausfinden, wie das Scharfstellen (der „Fokus“) funktioniert. Denn das ist der Schlüssel zu gestochen scharfen, sauberen Bildern.
Improve Photography schlägt vor, dich auf einen Aspekt deines Hauptmotivs zu konzentrieren. Zum Beispiel auf das Gesicht einer Person scharfzustellen, könnte zu allgemein sein. Richte den Fokus stattdessen auf die Augen oder einen anderen Teil des Gesichtes aus.
7. Erst fotografieren, dann zuschneiden
Bei einer Nahaufnahme wirst du wahrscheinlich heranzoomen wollen, um die perfekte Aufnahme zu erhalten. Mach aber außerdem noch ein paar Fotos mit einem weiteren Betrachtungswinkel (auch „Weitwinkel“ genannt).
Aus größerer Entfernung zu deinem Motiv erzielst du einen stärkeren perspektivischen Effekt. Da heutige Kameras Bilder mit hoher Auflösung machen, kannst du auch noch nachher das Bild zuschneiden oder die Größe ändern, ohne dass die Qualität darunter leidet.
8. Üben, üben, üben …
Einer der besten Tipps für Amateurfotografen ist: Fotografieren lernt man nur durch fotografieren. Wie bei jeder Kunstform gibt es nichts besseres als es einfach zu machen, um besser zu werden.
Worauf wartest du noch? Los geht’s – zeig der Welt, was du auf – oder besser im – Kasten hast!