Du hast dich entschieden, ein neues Blog zu erstellen und bist bereit, ihm einen Namen zu geben. Aber Moment, nicht so schnell. Das Erste, was du über die Namensgebung deines neuen Blogs wissen solltest, ist Folgendes:
Du hast nur einen ersten Versuch.
Sobald du dein Blog benannt, deinen Domainnamen ausgewählt und deine Website veröffentlicht hast, bist du schon mittendrin. Du erstellst Inhalte. Dein Blog zieht Traffic an. Menschen abonnieren es. Sie verlinken auf deine Seiten. Wenn all das passiert, möchtest du nicht plötzlich sagen müssen: „Hoppla, ich mag meinen Blognamen nicht“ und von vorne anfangen. Das würde den Schwung und die Bekanntheit, die du bereits hattest, zunichtemachen.
Die Wahl des Blognamens ist zwar nur einer von mehreren ersten Schritten, aber aufgrund seiner grundlegenden Beständigkeit ist es einer der wichtigsten.
Und das ist einer der Gründe, warum die Entscheidung für einen Blog- und Domainnamen nicht einfach ist. Du kannst sie nicht nachträglich treffen. Du kannst sie nicht nebenbei treffen. Die Wahl eines Blognamens erfordert konzentrierte Aufmerksamkeit, Sorgfalt, Reflexion, Brainstorming und Zeit.
Wenn du Hilfe und eine Anleitung bei der Wahl eines eingängigen, effektiven und attraktiven Domainnamens für dein Blog suchst, bist du hier genau richtig. Am Ende dieses Artikels wirst du einen soliden Plan haben, wie du einen großartigen Namen für dein Blog findest.
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Blogname vs. Domainname – Was ist der Unterschied?
Wenn du bis hierher gelesen hast, hast du dir diese Frage wahrscheinlich schon gestellt. Ist ein Blogname etwas anderes als ein Domainname? Und was ist überhaupt ein Domainname?
Eine Domain wird auch als deine URL bezeichnet. Sie ist deine Webadresse, also der Text, den du in die Adressleiste deines Browsers eingibst, um eine Website aufzurufen. Die meisten URLs beginnen mit www und enden mit .com, aber andere verwenden .net, .org oder spezialisiertere Endungen wie .vegas.
Um dir einen Domainnamen zu sichern, musst du ihn über einen Domainnamen-Registrar kaufen. Darauf werden wir später noch eingehen. Aber sobald du eine Domain hast, musst du sie mit einem Hoster verknüpfen, wie zum Beispiel WordPress.com. Dort werden die tatsächlichen Dateien mit den Inhalten deiner Website aufbewahrt.
Was Blognamen betrifft, können diese mit deinem Domainnamen übereinstimmen oder auch nicht. Der Name des Blogs ist genau das – er ist das, was du anderen als Namen deines Blogs nennst. Er ist wie der Titel deines Blogs oder der Name deines Unternehmens.
Nehmen wir an, du möchtest ein Blog über Antiquitäten schreiben. Der Name deines Blogs könnte „Der Antiquitätenbastler“ lauten, aber dein Domainname wäre vielleicht antiquitaetenbastler.de.
Warum sind sowohl der Blogname als auch der Domainname wichtig?
Dafür gibt es mehrere Gründe:
- Sie geben Besuchern eine Vorstellung davon, was sie von deinem Blog erwarten können und ob es das ist, wonach sie suchen.
- Sie enthalten Schlüsselwörter (auch Keywords genannt), mit deren Hilfe Menschen auf dein Blog gelangen, die eher deine Inhalte lesen.
- Sie geben dir eine Markenidentität, da keine zwei URLs genau gleich sein können.
- Sie funktionieren wie eine Überschrift – eine positive Reaktion auf einen Namen ist der erste Schritt, einen guten Eindruck zu hinterlassen.
Sehen wir uns jetzt an, wie du deinen Blog- und Domainnamen erstellen kannst.
So wählst du einen Blognamen
Wir beginnen zwar mit dem Blognamen, aber in Wirklichkeit musst du gleichzeitig an deinem Domainnamen und deinem Blognamen arbeiten. Warum das so ist, wirst du sehen, wenn wir zu den Domainnamen kommen.
Verwende für die Namensgebung deines Blogs die folgenden Strategien und Überlegungen. Und bedenke dabei, dass der Name deines Blogs nicht unbedingt alle diese Aspekte berücksichtigen muss. Aber er kann es auf jeden Fall versuchen, und das ist das Ziel. Diese Leitlinien helfen dir dabei, den bestmöglichen Blog- und Domainnamen zu finden.
1. Stelle dir wichtige Fragen
Worum geht es in deinem Blog? Was ist seine Branche, sein Thema, seine Nische oder sein Fachgebiet? Der Name des Blogs sollte versuchen, das zu kommunizieren.
Was macht dein Blog einzigartig? Kannst du einen Blickwinkel finden, der dein Blog von anderen in deiner Nische unterscheidet?
Welche Stimmung oder Persönlichkeit möchtest du vermitteln? Strebst du nach spielerisch, professionell, sachkundig, methodisch, begeistert? Vielleicht kannst du den Ton deines Blogs ein wenig in den Namen einfließen lassen.
2. Recherchiere verwandte Blogs
Sieh dir an, was es bereits gibt.
In der Blogosphäre können Websites in derselben Nische sowohl als Konkurrenten als auch als Verbündete fungieren. Du könntest zu anderen Websites in deiner Nische verlinken, was sowohl ihnen als auch deiner eigenen Website hilft. Sobald du mehr Inhalte produzierst, verlinken sie dann vielleicht auf deine Website. Später könntet ihr gegenseitig Gastbeiträge schreiben oder in den Podcasts des jeweils anderen auftreten.
Außerdem tendieren viele Menschen mit bestimmten Hobbys und Interessen dazu, mehrere Kanäle innerhalb ihrer Nische zu besuchen und zu abonnieren. Es ist also völlig in Ordnung, wenn du und deine Konkurrenten dieselben Abonnenten haben.
Trotzdem sollte der Name deines Blogs nicht allzu sehr dem eines bereits existierenden ähneln. Das schadet beiden, weil es schwieriger ist, eine einzigartige Markenidentität aufzubauen. Außerdem kann es die Suchmaschinen verwirren.
3. Gutes altes Brainstorming
Setze dich irgendwann in diesem Prozess hin und schreibe alle Ideen auf, die dir einfallen. Ignoriere Qualität, Machbarkeit und Originalität. Bring sie einfach von deinem Kopf auf das Papier oder den Bildschirm. Auf diese Weise stimmst du dein Gehirn auf den kreativen Prozess ein und du wirst viel mehr Ideen haben, als du erwartet hast.
Am besten wiederholst du das mehrmals. Später kannst du deine Ideen eingrenzen.
4. Kurz und knackig
Der Name deines Blogs darf kein langer Satz sein. Schau dir bekannte Firmennamen an. Die längsten Namen haben nur vier oder fünf Wörter, und selbst das ist selten. Wähle lieber kürzere Namen als längere. Der Name deines Blogs sollte kurz genug sein, um problemlos auf eine Visitenkarte zu passen.
5. Leicht auszusprechen, zu schreiben und zu merken
Stell dir vor, du sprichst persönlich mit jemandem und sagst ihm den Namen deines Blogs. Wird seine Vorstellung davon, wie man den Namen deines Blogs schreibt, korrekt sein?
Der Name deines Blogs muss leicht auszusprechen und leicht zu schreiben sein, damit die meisten Menschen allein durch den Namen wissen, was du meinst. Deshalb kann es riskant sein, deinen eigenen Namen in den Namen deines Blogs einzubauen. Nehmen wir zum Beispiel an, der Name eines Blogs lautet Gartenbau-Guru Mayer.

Es gibt wahrscheinlich zwanzig Möglichkeiten, Mayer zu schreiben, also ist das kein guter Name für das Blog. Gartenbau-Guru allein ist aber ein ziemlich guter Blog- und Domainname (auch wenn er wahrscheinlich schon vergeben ist). Er beinhaltet eine Alliteration, was es noch einfacher macht, ihn auszusprechen und ihn sich zu merken. Er ist kurz und knackig. Er kommuniziert deutlich die Nische.
Deshalb solltest du auch vermeiden, Zahlen und Symbole wie Bindestriche zu verwenden.
Wenn du den Namen deines Blogs sagst, denken die Leute nicht an einen Bindestrich. Und es ist sehr umständlich, den Namen deines Blogs zu buchstabieren, wenn er einen Bindestrich enthält. Zahlen sind aus demselben Grund problematisch. Wird die Zahl mit Buchstaben ausgeschrieben oder ist es die tatsächliche Zahl?
6. Sei kreativ
Kreativität kann viele Formen annehmen. Wichtig ist, dass deine Kreativität mit der Stimmung deines Blogs übereinstimmt. Wenn du einen ernsten Ton anstrebst, verwende keinen verspielten Namen. Aber kreative, clevere und eingängige Blognamen können bei Besuchern großen Anklang finden.
7. Füge ein Keyword hinzu
Es ist am besten, wenn der Name deines Blogs mindestens ein branchenspezifisches Schlüsselwort enthält. Das ist ein großer Vorteil, wenn es darum geht, Online-Traffic anzuziehen.
Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist eine ganze Branche, die zum Ziel hat, Traffic auf deine Website zu lenken. Die URL deiner Website spielt dabei eine große Rolle, da sie Suchmaschinen wie Bing, Yahoo und Google klar macht, worum es auf deiner Website geht.
Der Schlüsselwort-Aspekt bezieht sich eher auf den Domainnamen als auf den Blognamen, aber wie du gesehen hast, gehen diese Hand in Hand.
8. Verwende ein Testpublikum
Wenn du deine Brainstorming-Liste anhand der anderen Kriterien und Werkzeuge in diesem Leitfaden eingegrenzt hast, hast du hoffentlich nur noch eine Handvoll möglicher Blognamen übrig.
An diesem Punkt ist es keine schlechte Idee, eine Gruppe von Freunden zu befragen. Nenne ihnen 2–4 Namen für dein Blog und frage nach ihrer Reaktion.
Noch besser – und weniger voreingenommen, da deine Freunde deine Gefühle nicht verletzen wollen – ist ein Dienst wie Pickfu. Dieser ermöglicht es dir, Umfragen bei größeren Gruppen von zufällig ausgewählten Fremden durchzuführen. Du sendest deine Blognamen-Ideen an Pickfu, und der Dienst befragt eine Stichprobe von Menschen, welchen Namen sie am besten finden und warum.
Anschließend erhältst du einen Bericht mit Umfrageergebnissen, Kommentaren und Feedback.
Wenn die Umfrage einen klaren Gewinner zeigt, kannst du mit deinem Blognamen ziemlich zufrieden sein. Wenn die Umfrageergebnisse jedoch eher gleichmäßig verteilt sind, hast du noch etwas Arbeit vor dir.
9. Verwende einen Firmennamen-Generator
Wenn du mit deiner Liste von Ideen zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht zufrieden bist, verwende unseren kostenlosen Firmennamen-Generator und sieh dir an, was er ausspuckt.

Ein Vorteil dieses Tools ist, dass es bereits vergebene Blognamen aussortiert, sodass du nicht mit viel Zeit und Mühe deine Liste eingrenzt, deinen Lieblingsblognamen auswählst, dich darüber freust und allen von deinem tollen Namen erzählst, nur um dann festzustellen, dass du ihn nicht verwenden kannst.
So wählst du einen Domainnamen
Wie bereits erwähnt, steht die Wahl eines Domainnamens in engem Zusammenhang mit deinem Blognamen. Die beiden müssen nicht identisch sein, sollten aber sehr ähnlich sein.
Bei der Wahl eines Domainnamens spielen einige Faktoren eine Rolle:
- Die URL muss verfügbar sein.
- Kosten: Die Preise für URLs variieren stark von unter zehn Euro bis zu Tausenden.
- Endungen.
WordPress bietet ein kostenloses Tool für die Domainsuche. Dieses benutzerfreundliche Tool bestätigt, dass deine gewünschte Domain verfügbar ist, und zeigt dir den Preis sowie die Verfügbarkeit und die Kosten in Verbindung mit verschiedenen Endungen an.

Ein Beispiel: Du bist von deiner Blognamen-Idee total begeistert, aber es gibt bereits eine Website mit diesem Namen, die mit .com endet.
Wenn der Besitzer dieser Website diese URL für ganz andere Zwecke verwendet als du, könntest du stattdessen .net, .blog, .de., .shop oder eine andere Endung verwenden.
Das ist natürlich nicht ideal, aber manchmal kann es funktionieren.
Vielleicht entscheidest du dich später dazu, deine Domain mit anderen Endungen zu kaufen und sie alle auf deine Website weiterzuleiten. Und selbst wenn die Endung .com verfügbar ist, möchtest du vielleicht lieber eine spezialisiertere Endung wie .shop verwenden.
Wie sieht es mit den Kosten aus?
Einige Unternehmen kaufen Domains auf, von denen sie glauben, dass Personen oder Unternehmen sie haben möchten, und erhöhen dann den Preis, um sie zu verkaufen. Deshalb bekommst du keine Domains für gängige Wörter wie autos.com, computer.com oder pflanzen.com.
Selbst wenn eine solche Domain verfügbar wäre, würde sie wahrscheinlich viel Geld kosten, weil ihre Einfachheit und ihr SEO-Wert sie für jemanden in dieser Branche sehr begehrenswert machen.
Du kannst deine URL-Kosten niedrig halten, wenn du einen Namen findest, der einzigartig und originell ist.
Profi-Tipp: Lass deine Ideen nach der Brainstorming-Phase durch das Domain-Tool laufen, bevor du viel Zeit damit verbringst, deine Liste einzugrenzen. Auf diese Weise kannst du alle nicht verfügbaren Domainnamen entfernen, bevor du emotional an ihnen hängst.
So legst du deinen Blognamen und Domainnamen fest
Nachdem du deinen Blog- und Domainnamen ausgewählt und sichergestellt hast, dass er verfügbar und erschwinglich ist, folgen diese Schritte:
- Erstelle ein WordPress.com-Konto und verwende dieses als deinen Webhoster.
- Kaufe deine Domain mit dem Domain-Tool über dein WordPress.com-Konto.
- Melde dich bei deinem Blog-Dashboard an und beginne mit dem Erstellen von Inhalten!
Deine Checkliste für die Erstellung eines großartigen Blog- und Domainnamens
Hier ist eine schnelle Zusammenfassung der Tipps und Strategien, die du gerade gelernt hast, um einen Blog- und Domainnamen zu finden, der Leser anzieht und deine Marke definiert.
Checkliste für Blognamen-Ideen
▢ Identifiziere das Thema deines Blogs
▢ Finde heraus, was dein Blog einzigartig macht
▢ Entscheide dich für die Stimmung und den Ton deines Blogs
▢ Recherchiere verwandte Blogs
▢ Brainstorme für mindestens 10 Minuten Ideen
▢ Überprüfe, ob deine Blog- und Domainnamen-Ideen verfügbar und erschwinglich sind
▢ Halte es kurz und knackig
▢ Wähle einen Namen, den man einfach aussprechen, schreiben und sich gut merken kann
▢ Sei kreativ
▢ Füge ein Keyword hinzu
▢ Verwende ein Testpublikum
▢ Verwende einen Firmennamen-Generator
▢ Richte die Blog- und Domain-URL mit WordPress.com ein
Wenn du dein Thema bereits kennst, erstelle noch heute dein kostenloses WordPress.com-Konto und beginne dann mit dem Brainstorming für deinen Blognamen!

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