Wenn du eine Website erstellst – egal ob ein Blog, ein Portfolio oder eine Unternehmenswebsite – stößt du früher oder später auf den Begriff „Website-Titel“. Klingt simpel, oder?
Aber dann tauchen plötzlich noch andere „Titel“ auf: SEO-Titel, Beitragstitel, Bildtitel, Seitentitel … Moment mal – wie hängt das alles zusammen? Welcher Titel ist wofür zuständig? Und welchen sieht Google?
Also erst mal ganz grundsätzlich:
Was ist ein Website-Titel?
In den meisten Fällen ist damit der sogenannte HTML-Titel-Tag gemeint. Dieser Titel steht im Code deiner Website ganz oben und wird z. B. in den Suchergebnissen bei Google oder im Tab deines Browsers angezeigt.
Wenn du aber mit WordPress arbeitest, taucht das Wort „Titel“ an vielen weiteren Stellen auf. Und je nachdem, wo du dich gerade im Editor befindest, kann es etwas anderes bedeuten. Da kann es schnell unklar werden, was welcher Titel bewirkt – und wie du den jeweiligen Titel sinnvoll einsetzen kannst.
Du könntest unter anderem über folgende Begriffe stolpern:
- Website-Titel
- Titel-Tag oder SEO-Titel
- Beitragstitel
- Bildtitel
Der Punkt ist: Alle diese Titel sind wichtig.
Damit deine Website einheitlich wirkt, bei Google gut gefunden wird und deine Inhalte klar strukturiert sind, solltest du wissen, was sich hinter diesen Begriffen verbirgt – und wie du sie richtig nutzt.
Genau das erklären wir dir in diesem Beitrag. Wir zeigen dir, was die vier wichtigsten Titelarten bedeuten und wie du sie optimal einsetzt:
- Website-Titel: Das ist der Name deiner gesamten Website in WordPress. Meistens entspricht er deinem Marken- oder Domainnamen, du kannst ihn aber jederzeit anpassen.
- HTML-Titel-Tag (SEO-Titel): Jede Seite und jeder Beitrag hat ihren bzw. seinen eigenen Titel. Dieser wird in Suchergebnissen und im Browser-Tab angezeigt.
- Beitragstitel: Der Titel eines Blogartikels oder einer Seite, den deine Besucher auf deiner Website sehen.
- Bildtitel: Ein optionaler Titel, den du einzelnen Bildern hinzufügen kannst.
Wenn du diese Begriffe verstehst und richtig einsetzt, sorgst du für einen einheitlichen Außenauftritt, verbesserst deine Sichtbarkeit bei Suchmaschinen und bietest deinen Lesern ein besseres Erlebnis.
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In diesem Artikel:
Was ist ein Website-Titel?
In WordPress ist der Website-Titel der Name deiner gesamten Website. Meistens entspricht er deinem Markennamen oder deiner Domain. Du kannst ihn dir wie die Textversion deines Logos vorstellen – etwas, das deine Website auf den ersten Blick identifizierbar macht.
Ein Beispiel: Das Food-Blog Backen macht glücklich (backenmachtgluecklich.de) nutzt den Website-Titel „Backen macht glücklich“. Das Reiseblog Reisebloggerin (reisebloggerin.at) verwendet dagegen den Titel „Reisebloggerin – Ein Reiseblog mit Reisetipps für die ganze Welt“.
Du kannst den Titel jederzeit anpassen, wenn du möchtest – etwa, um genauer zu erklären, worum es auf deiner Website geht, oder um deine Marke stärker hervorzuheben.
Der Website-Titel trägt wesentlich zur Wiedererkennbarkeit deiner Website bei. Je nach WordPress-Theme wird er sogar ganz oben auf der Website angezeigt – oft direkt neben oder über deinem Logo. Manche Themes blenden den Titel aber auch komplett aus und zeigen stattdessen nur das Logo an.
Auch wenn dein Theme den Titel nicht sichtbar macht, spielt er hinter den Kulissen trotzdem eine Rolle. Zum Beispiel kann er in sogenannten strukturierten Daten (Schema-Markup) auftauchen, die genutzt werden, wenn deine Website in sozialen Netzwerken geteilt wird.
Wichtig: Für die SEO ist der Website-Titel nicht entscheidend. Viel relevanter ist der HTML-Titel-Tag, den jede einzelne Seite deiner Website individuell bekommt – darüber sprechen wir im nächsten Abschnitt.
So richtest du den Website-Titel in WordPress ein
Du willst deinen Website-Titel anpassen? Das geht ganz einfach:
- Melde dich im WordPress-Dashboard an.
- Klicke in der linken Seitenleiste auf Einstellungen → Allgemein.
- Im Feld Website-Titel kannst du deinen gewünschten Titel eintragen.
- Ganz unten auf der Seite klickst du auf Änderungen speichern, um den neuen Titel zu speichern.

Je nach Theme wird dein Website-Titel dann automatisch auf deiner Website angezeigt – zum Beispiel in der Kopfzeile. Hier ein Beispiel, wie das im Theme Retrospect aussehen kann:

Aber denk dran: Nicht jedes WordPress-Theme zeigt den Titel auch wirklich an. Manche Themes verstecken ihn komplett oder setzen stattdessen auf ein grafisches Logo.
Was ist ein HTML-Titel-Tag?
Der HTML-Titel-Tag ist ein kurzer Code-Schnipsel, der den Titel jeder einzelnen Seite deiner Website definiert. Er beschreibt, worum es auf der jeweiligen Seite geht – für Suchmaschinen wie Google, aber auch für Menschen, die deine Seite im Browser öffnen.
Wenn Leute vom „Website-Titel“ sprechen, meinen sie oft genau diesen HTML-Titel.
Auch wenn dieser Titel meist nicht direkt auf der Seite zu sehen ist, erscheint er an mehreren Stellen:
- Im Tab deines Browsers
- In der Titelleiste deines Fensters
- In den Suchergebnissen von Google & Co.
Google verwendet in den meisten Fällen den Text aus deinem HTML-Titel-Tag als Titel in den Suchergebnissen. Manchmal ersetzt Google den Titel jedoch durch eine eigene Version – du hast also keine vollständige Kontrolle darüber. Trotzdem lohnt es sich, diesen Titel gut zu gestalten.
Der HTML-Titel-Tag wird übrigens auch unter anderen Bezeichnungen geführt, zum Beispiel: SEO-Titel, Meta-Titel, und Seitentitel. Alle diese Begriffe bezeichnen das Gleiche.
In diesem Abschnitt schauen wir uns an,
- wie ein HTML-Titel-Tag im Code aussieht,
- wie er in Suchmaschinen dargestellt wird,
- wie er im Browser erscheint und
- wie du einen guten Titel-Tag schreibst – inklusive Tipps und bewährten Praktiken.
So sieht ein HTML-Titel-Tag im Code aus
Auch wenn du dich bei WordPress nicht direkt mit Code beschäftigen musst, ist es trotzdem hilfreich zu wissen, was im Hintergrund passiert.
Der HTML-Titel-Tag steht im <head>-Bereich einer Seite – also ganz oben im Code. Dort sieht das zum Beispiel so aus:
<head>
<title>WordPress.com und WordPress.org: Was ist der Unterschied? – Go WordPress</title>
</head>
Im HTML-Code wird der Gedankenstrich manchmal als Sonderzeichen dargestellt, aber für den Besucher sieht alles ganz normal aus, also so: „–“.

Wie der Titel-Tag in Suchmaschinen aussieht
In den Suchergebnissen von Google oder Bing wird der Titel-Tag in der Regel als Hauptüberschrift deines Suchergebnisses angezeigt.
Aber: Google kann ihn auch kürzen oder durch eine eigene Version ersetzen – etwa, wenn der Titel zu lang oder unpassend ist. Ganz verhindern kannst du das nicht. In den meisten Fällen übernimmt Google den Titel aber direkt so, wie du ihn festgelegt hast.
Hier ein Beispiel: Der Beitrag „WordPress.com und WordPress.org: Was ist der Unterschied?“ wurde in den Google-Ergebnissen ohne den letzten Teil angezeigt – Google hat „Unterschied? – Go WordPress.com“ einfach weggelassen.

Wie der Titel-Tag im Browser aussieht
Auch Webbrowser wie Chrome, Firefox oder Safari zeigen den HTML-Titel-Tag an – und zwar oben in der Titelleiste (wenn du z. B. mehrere Tabs offen hast) und als Titel des jeweiligen Tabs.
Gerade bei vielen geöffneten Tabs hilft ein klarer, wiedererkennbarer Titel dabei, deine Seite schnell wiederzufinden.

Tipps für einen guten HTML-Titel-Tag (Best Practices)
Da dein HTML-Titel-Tag oft in Suchmaschinen angezeigt wird, ist er ein wichtiger Faktor für die Klickrate. Ein guter Titel kann den Unterschied machen, ob jemand auf dein Ergebnis klickt oder nicht.
Hier ein paar bewährte Tipps:
- Verwende 55–60 Zeichen: Idealerweise sollte dein Titel zwischen 55 und 60 Zeichen lang sein (maximal etwa 70). Wenn er zu lang ist, wird er in den Suchergebnissen abgeschnitten – oder Google ersetzt ihn. Ein zu kurzer Titel (z. B. 20 Zeichen) verschenkt dagegen Potenzial.
- Nutze dein Haupt-Keyword – aber übertreibe es nicht: Baue dein wichtigstes Keyword natürlich in den Titel ein, um bessere Rankings zu erzielen. Aber vermeide Keyword-Stuffing – also das unnötige Wiederholen von Suchbegriffen. Dein Titel soll für Menschen geschrieben sein, nicht für Suchmaschinen.
- Mach ihn klickwürdig: Dein Titel sollte neugierig machen, einen klaren Nutzen vermitteln oder ein Versprechen geben. Überlege dir: Würdest du selbst darauf klicken?
- Vermeide Spam-Anzeichen: Zu viele Großbuchstaben, mehrere Ausrufezeichen oder irreführende Aussagen wirken schnell unseriös – und schrecken sowohl Nutzer als auch Google ab.
Du kannst dieses kostenlose Tool verwenden, um zu sehen, wie dein Titel in den Suchergebnissen aussieht: SERP-Simulator von Mangools.
Wie du den HTML-Titel-Tag in WordPress festlegst
Wenn du deine Website selbst von Grund auf programmierst, musst du den HTML-Titel-Tag direkt in den Code integrieren.
Aber wenn du WordPress verwendest, geht das viel einfacher – ganz ohne Code.
Standardmäßig übernimmt WordPress automatisch den Seitentitel oder Beitragstitel, den du im Editor eingibst, und setzt ihn als HTML-Titel-Tag ein. Das ist praktisch, vor allem wenn du keine zusätzliche SEO-Anpassung brauchst, aber manchmal möchtest du deine Titel vielleicht selber bestimmen.
Mit einem SEO-Plugin wie Yoast SEO oder All-in-One SEO kannst du den HTML-Titel-Tag unabhängig vom sichtbaren Seitentitel bearbeiten. Das geht bei allen WordPress-Websites – du brauchst dafür nur die Möglichkeit, Plugins zu installieren.
Auf WordPress.com kannst du mit jedem kostenpflichtigen Tarif eigene Plugins installieren – aber das musst du nicht unbedingt. Im Business-Tarif stehen dir bereits integrierte SEO-Tools von Jetpack zur Verfügung, mit denen du den Titel-Tag jeder Seite direkt im Editor bearbeiten kannst – ganz ohne zusätzliche Plugins.

Was ist ein Artikel-Titel?
Neben dem HTML-Titel, den du für jede Seite festlegen kannst, gibt es in WordPress auch den Artikel-Titel – also den sichtbaren Titel deines Beitrags, deiner Seite oder eines anderen Inhalts.
Der Unterschied ist einfach:
- Der HTML-Titel erscheint nicht direkt auf deiner Seite, sondern z. B. im Browser-Tab oder in den Google-Suchergebnissen.
- Der Artikel-Titel ist für deine Besucher direkt sichtbar – meist ganz oben im Beitrag, groß und prominent.
Oft sind HTML-Titel und Artikel-Titel identisch. Selbst wenn du denselben Text für beide verwendest, werden sie im Code unterschiedlich eingebunden. Aber keine Sorge, WordPress kümmert sich automatisch darum. Du musst nichts manuell programmieren.
Wo wird der Artikel-Titel angezeigt?
Im WordPress-Editor gibst du den Artikel-Titel ganz einfach im oberen Feld ein.

Auf deiner Website erscheint der Artikel-Titel in der Regel gut sichtbar am Anfang der Seite – meist als große Überschrift über dem eigentlichen Inhalt. Wie genau das aussieht (oder ob der Titel überhaupt angezeigt wird), hängt ganz vom verwendeten Theme ab – und davon, wie die Seitenvorlagen im Website-Editor angepasst wurden.
Im Theme Retrospect wird der Artikel-Titel standardmäßig in großer Schrift über dem Text angezeigt. Wenn du im Website-Editor Änderungen an der Seitenvorlage vornimmst, kannst du das Layout natürlich jederzeit anpassen – oder den Titel komplett ausblenden.

Technisch wird der Artikel-Titel im Code deiner Seite meist als <h1>-Überschrift umgesetzt, also als Hauptüberschrift. So könnte das aussehen:
<h1>Hier steht dein Artikel-Titel</h1>
Manche Themes oder Layouts verwenden auch <h2>, aber <h1> ist der gängige Standard – denn jede Seite sollte genau eine Hauptüberschrift haben.
Artikel-Titel und HTML-Titel im Vergleich
Hm, zwei Titel für denselben Inhalt? Das klingt erst mal verwirrend – ist aber halb so wild.
Sowohl der Artikel-Titel als auch der HTML-Titel haben im Grunde dasselbe Ziel: Sie sollen neugierig machen und Lust aufs Weiterlesen wecken. Der Unterschied liegt nur darin, wo sie auftauchen.
- Der Artikel-Titel ist das, was Besucher direkt auf deiner Seite sehen – meist als große Überschrift über dem Text.
- Der HTML-Titel ist das, was in der Google-Suche und im Browser-Tab erscheint.
Viele Websites verwenden für beide einfach denselben Text. Das spart Zeit, sorgt für Konsistenz und funktioniert in den meisten Fällen super.
Oft hängen wir beim HTML-Titel am Ende noch den Website-Namen dran, zum Beispiel so:
- Artikel-Titel: Wie du einen bezahlten Newsletter erstellst: Der komplette Guide
- HTML-Titel: Wie du einen bezahlten Newsletter erstellst: Der komplette Guide – WordPress.com
Beim HTML-Titel solltest du auf die Länge achten – ideal sind etwa 55–60 Zeichen, damit der Titel in den Suchergebnissen nicht abgeschnitten wird. Der Artikel-Titel darf ruhig ein bisschen länger sein, vor allem wenn du mehr Kontext geben oder mit Sprache spielen willst.
Wenn beide Titel stark voneinander abweichen, kann es passieren, dass Google den HTML-Titel ignoriert und stattdessen den Artikel-Titel anzeigt. Google entscheidet da gern mal selbst, was besser zum Inhalt passt – also halte deine Titel am besten klar, stimmig und auf den Punkt gebracht.
Was ist mit den weiteren Überschriften im Artikel?
Wie erwähnt, ist der Artikel-Titel meist als <h1>-Überschrift im Code hinterlegt – und jede Seite sollte nur eine einzige H1-Überschrift haben.
Für Unterüberschriften im Text solltest du dann mit H2 beginnen und bei Bedarf H3, H4 usw. verwenden, um deinen Inhalt klar zu strukturieren.
Im WordPress-Editor kannst du dafür ganz einfach den Überschrift-Block verwenden und in den Block-Einstellungen die gewünschte Ebene (H2, H3, …) auswählen.

Gut eingesetzte Zwischenüberschriften helfen deinen Lesenden, sich besser im Text zurechtzufinden – und sie verbessern auch die Lesbarkeit und die SEO.
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Was ist ein Bildtitel?
Neben den Website-Titeln, über die wir bisher gesprochen haben, gibt es noch eine weitere Art von Titel, die dir in WordPress begegnet: der Bildtitel.
Wenn du ein Bild zu deiner Seite oder deinem Beitrag hinzufügst, kannst du ihm einen eigenen Titel geben – ähnlich wie beim Alt-Text. Der Bildtitel liefert zusätzliche Informationen und Kontext zum Bild. Er ist nicht zwingend notwendig, kann aber nützlich sein – vor allem, wenn du etwas mehr über das Bild erzählen oder ergänzen möchtest, was auf den ersten Blick nicht sichtbar ist.
Der Bildtitel wird normalerweise angezeigt, wenn jemand mit der Maus über ein Bild fährt – zumindest in den meisten Browsern wie Google Chrome. Es öffnet sich dann ein kleines Tooltip-Feld mit dem Text, den du als Titel hinterlegt hast.

Wenn du ein Bild zu deiner Website hinzufügst, hast du in WordPress die Möglichkeit, neben dem Alt-Text auch einen Bildtitel zu vergeben. Beide Felder haben unterschiedliche Funktionen und du kannst entscheiden, ob du nur den einen oder beide verwenden möchtest.
Auf den Unterschied zwischen Alt-Text und Bildtitel gehen wir in diesem Artikel nicht im Detail ein – dafür haben wir einen eigenen Beitrag, den du hier findest: Alt-Text vs. Bildtitel: Was ist der Unterschied?
Die Vorteile der Verwendung von Bildtiteln
Zugegeben, Bildtitel sind nicht so essenziell wie Alt-Texte, aber sie können trotzdem hilfreich sein, vor allem in diesen Bereichen:
Barrierefreiheit unterstützen: Einige Screenreader lesen auch Bildtitel vor – vor allem, wenn Nutzer gezielt auf das Bild-Element navigieren. Der Alt-Text bleibt zwar wichtiger, aber ein gut gesetzter Bildtitel kann zusätzlich zur Barrierefreiheit beitragen.
Mehr Kontext für deine Besucher: Wenn jemand mit der Maus über ein Bild fährt, kann ein kurzer Titel zusätzliche Infos liefern, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. Das kann besonders bei erklärenden oder redaktionellen Bildern nützlich sein.
Ein kleiner Bonus für SEO: Auch wenn Bildtitel kein direkter Ranking-Faktor sind, können sie Google zusätzliche Hinweise zum Thema deiner Seite geben – vor allem, wenn du sinnvoll formulierte Keywords einbaust.
So verwendest du Bildtitel richtig
- Nie als Ersatz für den Alt-Text verwenden: Der Alt-Text ist Pflicht, um Websites barrierefrei zu gestalten. Ein Bildtitel kann diesen ergänzen, aber nicht ersetzen.
- Zusätzlichen Kontext bieten: Nutze den Bildtitel, um das Bild einzuordnen oder Informationen zu ergänzen, die nicht direkt sichtbar sind.
- Keywords dezent einbauen: Du kannst im Bildtitel auch ein relevantes Keyword einfließen lassen – aber bitte natürlich und ohne Keyword-Stuffing.
- Kurz und klar halten: Da der Bildtitel meist nur beim Mouseover sichtbar ist, sollte er kurz, präzise und leicht verständlich sein.
Wie verschiedene Arten von Website-Titeln zusammenwirken
Wenn du deine Website wirklich gut strukturieren und für Besucher und Suchmaschinen optimieren möchtest, lohnt es sich, die verschiedenen Titelarten sinnvoll aufeinander abzustimmen.
Am Anfang steht dein Website-Titel – das ist der übergeordnete Name deiner Seite und gleichzeitig ein wichtiger Teil deines Brandings.
Dann hat jede einzelne Seite ihren eigenen HTML-Titel-Tag (auch bekannt als SEO-Titel oder Meta-Titel). Das ist der Titel, den man in Google sieht und der oft darüber entscheidet, ob jemand auf dein Ergebnis klickt. Er liefert außerdem wichtigen Kontext, damit Google versteht, worum es auf deiner Seite geht.
Der HTML-Titel kann, aber muss nicht identisch mit deinem Artikel-Titel (H1) sein. Manche verwenden denselben Text für beide, andere nutzen den zusätzlichen Platz im H1-Titel, um eine ausführlichere Überschrift zu schreiben.
Dazu kommen noch Unterüberschriften wie H2 und H3, mit denen du deinen Inhalt gliederst. Technisch gesehen sind das keine „Titel“ im engeren Sinne – aber sie helfen dabei, deinen Text übersichtlich zu strukturieren.
Wenn du all diese Titelarten im Blick hast, kannst du das volle Potenzial deiner Website ausschöpfen.
Häufige Fehler bei Website-Titeln und wie du sie vermeidest
Um das Beste aus deinen Titeln herauszuholen, solltest du diese typischen Stolperfallen vermeiden:
- Vermeide Keyword-Stuffing: Ja, relevante Stichwörter sind gut, aber übertreibe es nicht. Deine Titel sollen in erster Linie für Menschen geschrieben sein, nicht für Google.
- Mach sie nicht zu lang: Ob SEO-Titel, Bildtitel oder Artikelüberschrift – du hast immer nur begrenzt Platz. Kurz, klar und auf den Punkt ist besser als überladen.
- Vergiss den SEO-Titel nicht: Wenn du bei Google gut gefunden werden willst, ist ein sauber formulierter HTML-Titel-Tag ein Muss – für jede Seite und jeden Beitrag.
- Verwechsele Bildtitel nicht mit Alt-Texten: Der Alt-Text ist wichtig für die Barrierefreiheit und sollte bei jedem Bild vorhanden sein. Der Bildtitel ist optional und darf den Alt-Text nicht ersetzen.
Fazit: Website-Titel richtig einsetzen
Wenn du weißt, wie die verschiedenen Titelarten zusammenspielen – vom HTML-Titel über den Artikel-Titel bis hin zum Bildtitel – kannst du deine Inhalte klarer strukturieren, das Nutzererlebnis verbessern und gleichzeitig deine Sichtbarkeit in Suchmaschinen stärken.
Mit WordPress.com brauchst du dafür nicht einmal Programmierkenntnisse. Du kannst alle Titel ganz einfach über die grafische Benutzeroberfläche bearbeiten – vom Website-Titel über den SEO-Titel bis hin zu den Bildtiteln.
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