Bastora Security Audit
Bastora ist ein ehrlicher WordPress-Sicherheits-Check. Statt tausend Schalter ohne Erklärung prüft Bastora Deine Installation gegen einen festen Katalog aus 52 Sicherheitspunkten und zeigt Dir das Ergebnis als Klartext-Ampel direkt in Deinem Dashboard.
Bastora unterscheidet sich von anderen Sicherheits-Plugins in drei Punkten:
- Ehrliche Außensicht. Bastora prüft Deine Seite so, wie ein Bot sie sieht: Versionslecks im HTML, offene Verzeichnis-Listen, fehlende Security-Header, sichtbare Endpoints. Die meisten anderen Plugins prüfen nur ihre eigene Konfiguration.
- Konflikt-erkennende Auto-Härtung. Härtungen sind ab Werk aktiv. Bastora prüft, ob ein anderes Sicherheits-Plugin (Wordfence, Solid Security, AIOS, Limit Login Attempts und andere) denselben Punkt schon übernimmt, und tritt elegant zur Seite, statt einen Konflikt zu bauen.
- Null Konfiguration. Installieren, aktivieren, einmal „Sicherheitsprüfung starten» klicken, fertig. Bastora richtet sich selbst ein.
Was Bastora prüft
- Zugangssicherheit (11 Punkte): HTTPS-Login, Brute-Force-Schutz, Salt-Keys, geteilte Konten, Login-Verhalten
- Systemabsicherung (10 Punkte): Datei-Editor, Verzeichnis-Listings, wp-config-Sperre, Debug-Modus, Dateirechte, Revisionen
- Informationsschutz (10 Punkte): Generator-Tag, RSD-Link, WLW-Manifest, XML-RPC, REST-API-Benutzer, Pingbacks, X-Powered-By
- Security-Header (5 Punkte): X-Frame-Options, X-Content-Type-Options, Referrer-Policy, Permissions-Policy, HSTS
- Pingbacks (2 Punkte): ausgehende und eingehende Pingbacks
- Auto-Updates (7 Punkte): nächtlicher Schutz, Minor-/Major-Auto-Updates, Plugin-/Theme-Auto-Updates, verwaiste Erweiterungen
- Monitoring und Betrieb (7 Punkte): Transients, Revisions-Cleanup, Captcha, WordPress-Version, PHP-Version, /uploads/-PHP-Sperre, Sicherheits-Plugin-Status
Was Bastora härtet (wenn kein Konflikt erkannt wird)
- WordPress-Version aus HTML und RSS-Feed entfernt
- RSD-Link und WLW-Manifest entfernt
- Login-Shake-Effekt deaktiviert
- Login-Fehlermeldung verallgemeinert (verrät nicht mehr, welche Benutzer existieren)
- Author-Seiten umgeleitet (verhindert das Aufzählen von Benutzernamen)
- XML-RPC abgeschaltet (außer ein konkurrierendes Plugin übernimmt das schon)
- Pingback-XML-RPC-Methoden gesperrt
- REST-API-Endpoint /users für nicht eingeloggte Anfragen gesperrt
- Application Passwords deaktiviert
- Login-Honeypot: verstecktes Formularfeld in der Login-Maske, das Bots ausfüllen und sich damit als Bot zu erkennen geben
- Brute-Force-Schutz mit IP-Sperre: 5 Fehlversuche → 30 Minuten Sperre. Bei wiederholten Sperren: Eskalation auf 4 Stunden, dann 24 Stunden. Zähler setzt sich nach erfolgreichem Login zurück. IPv6 wird auf dem /64-Präfix gesperrt. Cloudflare- und Reverse-Proxy-IP-Erkennung ist eingebaut.
Konflikt-erkennend
Wenn eines der folgenden Plugins schon läuft, erkennt Bastora das und deaktiviert nur die überlappenden Bereiche:
- Wordfence Security
- Sucuri Security
- Solid Security (früher iThemes)
- All-In-One WP Security & Firewall
- MalCare Security
- WP Cerber Security
- Limit Login Attempts Reloaded
- Disable XML-RPC
- Disable Application Passwords
- Really Simple SSL
- HTTP Headers
Im Dashboard siehst Du pro Härtung im Klartext, warum sie aktiv oder inaktiv ist.
Was Bastora bewusst **nicht** macht
- Kein erzwungenes TOTP. Solopreneure sperren sich regelmäßig mit Authenticator-Apps aus. Bastora setzt stattdessen auf Brute-Force-Schutz, Rate-Limit und Anomalie-Erkennung.
- Kein Verstecken der Login-URL. Eine umbenannte Login-URL macht den Passwort-Reset-Link in der Mail kaputt, sobald das Plugin deaktiviert wird. Rate-Limit plus Honeypot ist die saubere Lösung.
- Keine Cloud-Verbindung ohne Zustimmung. Alle externen Verbindungen (auch Versions-Abgleich gegen wordpress.org) sind ab Werk aus. Sie schalten sich erst ein, wenn Du sie im Welcome-Wizard oder in den Einstellungen ausdrücklich freigibst.
Optionale anonyme Statistik (geplant, in dieser Version noch nicht aktiv)
Eine künftige Plugin-Version wird optionale anonyme Sicherheits-Telemetrie an bastora.de anbieten. In dieser Plugin-Version wird keine Telemetrie gesendet. Der Opt-in-Schalter speichert nur Deine Zustimmung für ein späteres Release. Wenn die Versand-Pipeline später live geht, würden ausschließlich folgende anonymisierten technischen Werte übertragen:
- WordPress-, PHP- und MySQL-Versions-Strings
- Locale (zum Beispiel de_DE)
- Liste der installierten Plugin-Slugs (ohne Versionen)
- Audit-Ergebnisse (welche der 52 Punkte sind rot, gelb, grün)
- Eine zufällige anonyme Site-ID (UUID), lokal beim ersten Plugin-Start erzeugt
Was nie übertragen würde: Domain, URL, IP-Adressen, E-Mail-Adressen, Benutzernamen, Beitragsinhalte, Dateiinhalte.
Privacy
Externe Verbindungen
Bastora kontaktiert externe Server in zwei klar getrennten Fällen. Beide sind opt-in. Ab Werk macht das Plugin keine externen Verbindungen.
1. Versions-Abgleich gegen api.wordpress.org (opt-in)
Wenn Du im Welcome-Wizard oder in den Einstellungen „Versions-Abgleich erlauben» aktivierst, fragt Bastora bei einem manuellen Scan die api.wordpress.org nach:
- der aktuellen WordPress-Core-Version:
https://api.wordpress.org/core/version-check/1.7/ - pro erkennbarem Plugin nach dessen letztem Update-Datum:
https://api.wordpress.org/plugins/info/1.0/<slug>.json - pro erkennbarem Theme nach dessen letztem Update-Datum:
https://api.wordpress.org/themes/info/1.2/?action=theme_information&request[slug]=<slug>
Das ist dieselbe API, die WordPress selbst für seine eigenen Update-Checks nutzt. Übertragen wird nur der Slug pro Plugin oder Theme. Keine Domain, keine Nutzerdaten, keine Besucher-IP. Die Abfragen laufen nur bei manuellem Klick auf den Scan-Button, nie automatisch im Hintergrund. Antworten werden 24 Stunden zwischengespeichert.
Wenn Du diesen Punkt nicht aktivierst, werden die update-relevanten Audit-Punkte als „nicht prüfbar» markiert und es geht keine Anfrage raus.
2. Anonyme Telemetrie an bastora.de (geplant, in dieser Version nicht aktiv)
Eine künftige Plugin-Version soll optionale anonymisierte Telemetrie an bastora.de anbieten. In dieser Plugin-Version ist diese Pipeline nicht implementiert — kein wp_remote_post, kein Payload, keine Übertragung an bastora.de findet im Code statt. Der Opt-in-Schalter in den Einstellungen speichert nur Deine Zustimmung für ein späteres Release.
Wenn die Versand-Pipeline in einem späteren Release live geht, würden die folgenden anonymisierten Werte übertragen:
- WordPress-, PHP- und MySQL-Versions-Strings
- Locale-Code (zum Beispiel de_DE)
- Liste der installierten Plugin-Slugs (ohne Versionen)
- Theme-Slug des aktiven Themes
- Audit-Ergebnisse: pro Sicherheitspunkt der Status (passed / warning / failed)
- Eine zufällige anonyme Site-ID (UUID), lokal beim ersten Plugin-Start erzeugt
Was nie übertragen würde: Domain, URL, IP-Adressen, E-Mail-Adressen, Benutzernamen, Beitragsinhalte, Dateiinhalte, Datenbankinhalte.
Datenschutzhinweis
Vollständige Datenschutzerklärung: https://bastora.de/datenschutz.php Verantwortliche Stelle laut Impressum: https://bastora.de/impressum.php
